Behandlungsmethoden
„Die traditionelle chinesische Medizin lehrt uns Ernährung und Lebensstil auf die Jahreszeiten abzustimmen, ausgeglichen zu leben, Exzesse zu vermeiden sowie die Gesetze des Energieflusses im Körper zu verstehen. Begreifen wir diese Aspekte, können wir nicht nur Krankheit heilen, sondern vor Krankheit schützen.“
Radha Thambirajah
Chinesische Heilkräuter / Arzneimitteltherapie
In der chinesischen Medizin gilt die Arzneimitteltherapie als Königsdisziplin und ist auch heute noch sehr angesehen. Dabei werden verschiedene Substanzen von Pflanzen, Mineralien und Tieren verwendet, um in Form von Tee, Granulat, Tropfen oder Tabletten den Energiehaushalt zu regulieren und zu stärken.
Akupunktur (Ohr- und Körperakupunktur)
Die chinesische Medizin kennt 12 Meridiane, die auf dem Körper verlaufen. Insgesamt befinden sich auf diesen Energieleitbahnen 365 Akupunkturpunkte. Es werden individuelle Kombinationen gewählt, um den Energiefluss (Qi) durch die Nadelung (Akupunktur) zu optimieren.
Die Ohrakupunktur wird bevorzugt bei Schmerzzuständen und in der Suchtbehandlung angewandt.
Moxibustion
Mit Beifußkraut (Artemisia vulgaris) in unterschiedlicher Konsistenz werden individuelle Akupunkturpunkte erwärmt und dadurch stimuliert.
Chinesische Diätetik
Lebensmittel werden aufgrund ihrer thermischen Eigenschaften in kalt, erfrischend, neutral, warm und heiß klassifiziert. Auf dieser Grundlage lässt sich ein individueller Diätplan erstellen.
Gua Sha (Schabetechnik), Schröpfkopftherapie
Bei Schmerzzuständen, Verspannungen und Erkältungen wird mit diesen äußeren Behandlungsmethoden das Qi wieder in Fluss gebracht.
Körpertherapie
Die Kunst, über den Körper die Seele zu berühren.
Detailliertere Informationen über Behandlungsformen sowie Diagnosetechniken sind z. B. unter www.agtcm.de nachzulesen.